Wer Korfu kennt, denkt meist an Olivenhaine und kristallklares Wasser – nicht an Erdrutsche und Sturmfluten. Doch im Februar 2026 änderte sich das abrupt: Schwere Unwetter verwüsteten Teile der griechischen Insel, der Ort Karousades mit 2.000 Einwohnern war tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Die Schäden reichen von überfluteten Kellern bis zu blockierten Landstraßen, und die Lage bleibt angespannt.

Betroffene Inseln: Korfu, Ionische Inseln ·
Hauptschäden: Erdrutsche, Überschwemmungen ·
Datum Unwetter: 18.02.2026 ·
Weitere Ereignisse: Erdbeben Stärke 5,3 ·
Aktuelle Warnung: Hohe UV-Strahlung, kein Unwetter

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Genauer wirtschaftlicher Schadensumfang
  • Offizielle Opferzahlen nicht bestätigt
3Zeitleisten-Signal
  • 20.11.2025: Erste Unwetter im Nordwesten (Euronews)
  • 18.02.2026: Sturm mit Orkanböen (Euronews)
  • 22.04.2026: Keine Unwettervorwarnung (Wetter.de)
4Wie es weitergeht

Die Daten stammen aus mehreren Medienquellen, die das Unwetterereignis im Februar 2026 dokumentierten.

Kategorie Details
Hauptort Korfu, Griechenland
Ereignisart Starkregen, Erdrutsche, Orkanböen
Datum 18.02.2026
Zusätzlich Erdbeben 5,3
Regenmenge Ioannina 280 mm in Stunden (Tagesspiegel)
Regen Korfu (Spilia) 126 mm in einer Stunde
Windböen Bis 11 Beaufort (103–117 km/h) (Euronews)
Gestrichene Flüge 29
Feuerwehr-Einsätze Thessaloniki 32 für Bäume, 57 für Gegenstände (Euronews)

Welche griechischen Inseln sind vom Unwetter betroffen?

Korfu ist die am stärksten betroffene Insel – besonders der Norden, der bereits 2023 von verheerenden Wald- und Buschbränden heimgesucht wurde. Ohne die schützende Vegetation konnte der Starkregen ungehindert Erdrutsche und Überschwemmungen auslösen. Die Ionischen Inseln erlebten Böen bis 110 km/h, während auf dem Festland Regionen von Epirus bis Mazedonien und zum Peloponnes unter den Folgen litten.

Korfu als Hauptbetroffene

Der nördliche Teil Korfus ist besonders verwüstet. Der Ort Karousades mit seinen 2.000 Einwohnern ist von der Außenwelt abgeschnitten – selbst die Polizeistation wurde von Schlammassen blockiert. Viele Landstraßen sind zerstört oder unpassierbar, Schulen blieben nach dem Unwetter geschlossen.

Ägäis-Regionen mit Regen und Saharastaub

Die Ägäis erlebte eine ungewöhnliche Kombination aus Starkregen und Saharastaub, was die Sichtverhältnisse und Luftqualität beeinträchtigte. Laut Wetter.com begünstigten die Regenfälle auch Überschwemmungen in den zuvor von Waldbränden betroffenen Gebieten.

Warum das relevant ist

Die verwüsteten Gebiete auf Korfu bleiben verwundbar: Bis die Vegetation nachwächst, drohen bei jedem Starkregen neue Erdrutsche.

Wie ist die Lage auf Korfu?

Nach dem Unwetter vom 18. Februar 2026 bleibt die Situation auf Korfu angespannt. Überschwemmungen haben Keller und Erdgeschosse überflutet, Autos wurden weggeschwemmt. Der Straßenverkehr ist massiv beeinträchtigt – die Zufahrt zum Flughafen war zeitweise unpassierbar.

Aktuelle Überschwemmungen

In Potamós stand das Wasser meterhoch. Geschäfte in Spilia wurden schwer beschädigt. Das Auswärtige Amt rät davon ab, in Überschwemmungsgebieten Leitungswasser zu trinken. Laut Corfu.de sind nach Regenfällen viele Straßen rutschig – vorsichtiges Fahren wird empfohlen.

Verkehrschaos und Stromausfälle

Auf den Ionischen Inseln stürzten Bäume auf Straßen und Leitungen. Dutzende Dörfer waren zeitweise ohne Strom. Laut Euronews verzeichnete allein Thessaloniki 32 Feuerwehreinsätze für gefallene Bäume und 57 Einsätze für umherfliegende Gegenstände. 29 Flüge nach Aktio, Thessaloniki und Ioannina wurden gestrichen oder umgeleitet.

Was das bedeutet

Für Reisende bedeutet das Chaos: Flugänderungen einplanen, Straßenverhältnisse vorab prüfen, alternative Routen nutzen.

Was ist auf Korfu passiert?

Das Unwetter traf Korfu mit extremer Gewalt. In Spilia auf Korfu fielen 126 mm Regen in einer Stunde – ein außergewöhnlich hoher Wert. Zeitgleich erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,3 die Insel und das griechische Festland. Die Kombination aus Erdbeben und Starkregen erhöhte die Gefahr von Erdrutschen erheblich.

Starkregen und Erdrutsche

Der Starkregen löste zahlreiche Erdrutsche aus. Auf dem Peloponnes wurde ein 40-Tonnen-Felsbrocken gesichert, mehrere Zufahrtsstraßen blieben blockiert. Im Nordwesten Griechenlands führten 280 mm Regen in wenigen Stunden zu katastrophalen Überflutungen. In Epirus traten Flüsse über die Ufer, tausende Hektar Ackerland und Viehzucht sind betroffen.

Erdbeben Stärke 5,3

Das Erdbeben der Stärke 5,3 erschütterte Korfu und das Festland. Offizielle Opferzahlen wurden Stand April 2026 nicht bestätigt. Mehrere Medien berichten übereinstimmend von erheblichen Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.

Anmerkung der Redaktion

Die genauen Opferzahlen ließen sich nicht offiziell bestätigen. Wir aktualisieren diesen Bericht, sobald offizielle Stellen Angaben machen.

Wie ist das Wetter momentan auf Korfu?

Nach dem Unwetter hat sich die Wetterlage auf Korfu beruhigt. Laut Wetter.de gibt es derzeit keine Unwettervorwarnung für die Insel. Weitere Starkregenereignisse sind nicht zu erwarten, jedoch wird weiterer – wenn auch schwächerer – Regen vorhergesagt.

Stündliche Vorhersage

Die Wetterdienste melden für die kommenden Tage weitgehend ruhige Bedingungen mit gelegentlichen Schauern. Laut Wetter.com ist mit weiteren Regenschauern zu rechnen, aber nicht mit der Intensität der vorherigen Unwetter.

Aktuelle Warnstufen

Die UV-Strahlung erreicht derzeit hohe Werte – Sonnenschutz wird empfohlen. Für Bootsführer und Strandbesucher gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen, da die UV-Intensität über Wasser verstärkt wird. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, generell auf Sturmwarnungen zu achten.

Wichtiger Hinweis

Das Auswärtige Amt rät Reisenden, Sturmwarnungen zu beachten und kein Leitungswasser in Überschwemmungsgebieten zu trinken.

Gibt es griechische Inseln, die man meiden sollte?

Der ADAC verweist auf die offiziellen Reisehinweise des Auswärtigen Amts für Griechenland. Korfu ist von den Unwettern betroffen, aber nicht generell gesperrt. Reisende sollten jedoch die Straßenverhältnisse, mögliche Flugausfälle und lokale Warnungen berücksichtigen.

Korfu-Reisehinweise

Für Korfu gelten spezifische Empfehlungen: Nach Regenfällen sind viele Straßen rutschig und potenziell gefährlich. Besucher sollten die lokalen Wetterwarnungen beachten und ihre Reisepläne entsprechend anpassen.

Andere betroffene Regionen

Die Ionischen Inseln verzeichneten Böen bis 110 km/h mit umgestürzten Bäumen und Stromausfällen. Laut Euronews wurde auch Epirus schwer getroffen – dort traten Flüsse über die Ufer, Tausende Hektar Landwirtschaft sind betroffen. Der Peloponnes meldete Erdrutsche und Felsstürze, auf Thessaloniki kamen Feuerwehreinsätze wegen Sturmschäden hinzu.

Die Empfehlung

Wer eine Reise nach Korfu plant, sollte sich vorab über aktuelle Bedingungen informieren und flexible Buchungsoptionen wählen.

Stimmen vor Ort

Der Ort Karousades, wo 2.000 Menschen leben, ist von der Außenwelt abgeschnitten. Sogar die Polizeistation ist von Tonnen von Schlamm blockiert.

Bürgermeister von Nord-Korfu (Tagesspiegel)

Die Schäden auf Korfu sind gravierend. Der Norden der Insel ist besonders betroffen, weil die Vegetation nach den Bränden von 2023 fehlt.

Wetter.com Wetteranalyse (Wetter.com)

Fazit: Korfu hat unter den schweren Unwettern im Februar 2026 massiv gelitten – Erdrutsche, Überschwemmungen und ein Erdbeben trafen die Insel fast gleichzeitig. Reisende sollten aktuelle Bedingungen prüfen und flexible Pläne haben. Anwohner müssen weiterhin mit Nachfolgen rechnen, bis die Vegetation sich erholt.

Bestätigte und unbestätigte Informationen

Bestätigte Fakten

  • Erdrutsche auf Korfu bestätigt (Tagesspiegel)
  • Überschwemmungen dokumentiert (Kleine Zeitung)
  • Waldbrände 2023 als Mitursache für Überschwemmungen (Wetter.com)
  • Orkanböen bis 11 Beaufort in Nordgriechenland (Euronews)
  • 40-Tonnen-Fels auf Peloponnes gesichert (Euronews)
  • 32 Feuerwehreinsätze in Thessaloniki (Euronews)

Unklarheiten

  • Offizielle Opferzahlen und Verletzte nicht bestätigt
  • Genauer wirtschaftlicher Schadensumfang nicht beziffert
  • Zukünftige Unwetterintensität unsicher

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Die Unwetter auf Korfu und in Westgriechenland haben immense Schäden angerichtet, wie dieser Bericht über Starkregen und Klimawandel detailliert mit Bezug zum Klimawandel beschreibt.

Häufig gestellte Fragen

Welche griechischen Inseln sind vom Unwetter betroffen?

Korfu ist am stärksten betroffen. Die Ionischen Inseln meldeten Böen bis 110 km/h. Auch Regionen auf dem Festland wie Epirus, Mazedonien und der Peloponnes wurden von Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht.

Was war das Unwetter auf Korfu im Februar 2026?

Am 18. Februar 2026 fielen 126 mm Regen in einer Stunde. Das löste Erdrutsche und Überschwemmungen aus. Der Ort Karousades mit 2.000 Einwohnern war tagelang abgeschnitten. Zeitgleich erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,3 die Insel.

Betreffen Unwetter Griechenland auch Kreta?

Die Berichterstattung konzentriert sich auf Korfu, die Ionischen Inseln und das Festland. Kretaspezifische Unwettermeldungen sind in den vorliegenden Quellen nicht enthalten.

Wie wirkt sich das Unwetter in Thessaloniki aus?

Thessaloniki meldete 32 Feuerwehreinsätze wegen gefallener Bäume und 57 Einsätze wegen umherfliegender Gegenstände. Es gab Stromausfälle. 29 Flüge nach Thessaloniki und Ioannina wurden gestrichen oder umgeleitet.

Welche Schäden verursachte das Unwetter auf Korfu?

Die Schäden umfassen Erdrutsche, überflutete Keller und Erdgeschosse, weggeschwemmte Autos, zerstörte Landstraßen und Stromausfälle. Geschäfte in Spilia wurden schwer beschädigt. Der Straßenverkehr ist weiterhin beeinträchtigt.

Gibt es Reisebeschränkungen für Korfu?

Generell keine Sperrung, aber das Auswärtige Amt rät, Sturmwarnungen zu beachten. Nach Regenfällen sind Straßenverhältnisse zu prüfen. Flexible Reisepläne werden empfohlen.

Gibt es aktuelle Unwetter auf Korfu?

Laut Wetter.de gibt es derzeit keine Unwettervorwarnung für Korfu. Die Lage hat sich beruhigt, jedoch wird weiterer – schwächerer – Regen erwartet. Aktuell gilt eine Warnung vor hoher UV-Strahlung.